Ohrakupunktur Seminar

Ohrakupunktur Seminar

Ohrakupunktur Grundkurs an der Hamburger Akademie für Naturheilkunde
Die Grüne Schule

Mit der Ohrakupunktur, auch Aurikulotherapie genannt, steht Ihnen ein umfangreiches Diagnose- und Therapieverfahren zur Seite, das Sie nach diesem Intensivwochenende erfolgreich in Ihre Praxis integrieren können. Meine langjährige Erfahrung erlaubt es mir, dieses Seminar mit bewährten Therapiekonzepten aus der Naturheilkunde zu ergänzen.  

Es werden theoretische und praktische Kenntnisse über die Grundlagen in der Ohrakupunktur vermittelt. 

Wir beginnen mit dem geschichtlichen Hintergrund, erarbeiten die Anatomie und Topographie der Ohrmuschel und lernen verschiedene Nadelungen kennen. Die Indikationen, Kontraindikationen sowie Therapieblockaden dieser Reflexzonentherapie werde ich Ihnen darstellen.

Im Praxisteil erforschen wir die unterschiedlichen Bereiche am Ohr und die dazugehörigen Organzuordungen, die Ohrakupunkturpunkte werden lokalisiert, ihre therapeutischen Bedeutungen werden Sie lernen und die Umsetzung des theoretischen Wissens erfolgt in Zweiergruppen.

Die ganzheitliche Therapie folgender Beschwerdebilder beinhaltet neben der Ohrakupunktur auch Arzneien aus der Komplexmittelhomöopathie, anthroposophischen Medizin, Pflanzenheilkunde und Injektionsverfahren: 

Gelenkschmerzen (Hüfte, Schulter), Lumboischialgie, Zervikalsyndrom, Menstruationsbeschwerden (Prämenstruelles Syndrom), allergische Erkrankungen, neurologischer Krankheiten (Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel), psychovegetative Befindlichkeitsstörungen und Prüfungsangst, funktionelle Erkrankungen (Gastritis, Sinusitis, Bronchitis, Asthma), Suchtbehandlung (Nikotinentwöhnung, Gewichtsreduktion).

Mein Ziel ist es, Ihnen in diesem Seminar dieses wirkungsvolle Therapieverfahren nahezubringen, damit Sie die Ohrakupunktur in Ihrer Praxis etablieren und die Selbstheilungskräfte Ihrer Patienten nachhaltig stärken können.

Seminarort: Grüne Schule – Hamburger Akademie für Naturheilkunde, Emilienstraße 21, 20259 Hamburg

Termine:

13. und 20. April 2021 – Dienstag: 10.00 – 17.00 Uhr – je 45 Min. Mittagspause
oder
05. und 06. Juni 2021 – Sa: 10.00 – 17.00 Uhr, So: 10.00 – 16.30 Uhr – je 45 Min. Mittagspause
oder
14. und 15. August 2021 – Sa: 10.00 – 17.00 Uhr, So: 10.00 – 16.30 Uhr – je 45 Min. Mittagspause

 

Anmeldung: Grüne Schule / Hamburger Akademie für Naturheilkunde www.hafn.de oder telefonisch unter 040 / 493207

Kosten: 190,00 € incl. Skript und Verbrauchsmaterial; 150,00 € für Schüler in der Heilpraktiker-Ausbildung „Grüne Schule“ oder Seminarkonto

Ambulatorium

Ambulatorium

Hamburger Akademie für Naturheilkunde / Die Grüne Schule Hamburg

 

Heuschnupfen
körperliche Untersuchung Stethoskop
Blutlabor-Untersuchung

„Die ersten Schritte in eine erfolgreiche Naturheilpraxis“ in der Lehrpraxis Herba Medica.

Ambulatorium an der Grünen Schule heißt das erlernte theoretische und praktische Wissen aus der Heilpraktiker-Ausbildung direkt am „eigenen“ Patienten umzusetzen unter Begleitung der erfahrenen Dozentin Martina Beenck, niedergelassen in Hamburg Neugraben Fischbek.

Die Heilpraktikerin Martina Beenck begleitet die Heilpraktiker, die bereits die Prüfung vor dem Gesundheitsamt bestanden haben oder sich in den letzten Zügen ihrer Ausbildung befinden.

Die ersten Termine dienen der Wiederholung der bisher erlernten Fähigkeiten: die Anamnese, körperliche Untersuchung, Injektionen, Blutabnahme, der Hygieneplan und das Basiswissen einer naturheilkundlichen Behandlung werden gründlich für die ersten Patientenkontakte vorbereitet.

Im Ambulatorium werden Patienten in einer ausführlichen Anamnese zu ihrem Gesundheitszustand befragt, eine körperliche Untersuchung dient ebenso der Diagnosefindung wie eine umfangreiche Blutlabordiagnostik, eine Stuhluntersuchung oder eine Speichelhormonuntersuchung.
Dies erfolgt in Zweiergruppen, wobei ein Heilpraktiker der verantwortliche Behandler ist, der Assistent gibt ein Feedback und hilft bei der Ausarbeitung.
Ein umfangreiches, naturheilkundliches Therapiekonzept mit Komponenten aus der Komplexmittelhomöopathie, Pflanzenheilkunde, Humoraltherapie (Schröpfen und Baunscheidtieren), Massagen und Injektionsverfahren wird entsprechend der Anamnese und der Untersuchungsergebnisse gemeinsam erarbeitet.

Ohrakupunktur
Schröpfen

Seit einigen Jahren hat sich eine kurze Präsentation der aktuellen Ambu-Gruppe im Unterricht der Grünen Schule und die Gestaltung eines Flyers etabliert, so dass wir uns mittlerweile an einem großen Patientenzulauf erfreuen können.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Ambulatoriums besteht die Möglichkeit mit den Patienten in die Grüne Schule-Lehrpraxis Herba Medica zu wechseln und eigenverantwortlich zu arbeiten.
Auch hier erfahren die Heilpraktiker weiterhin meine Betreuung durch Supervisionstermine und telefonische Beratungen.  

Voraussetzung: Aufgrund des hohen Qualitätsstandards werden nur Schüler der Grünen Schule zugelassen.

Dozentin: Martina Beenck

Seminarort: Hamburger Akademie für Naturheilkunde / Die Grüne Schule

Termin: Start ist am 1. Mittwoch im Dezember 2021, April oder August und Dezember 2022 – ein Seminar läuft 4 Monate 

Zeit: Mittwoch 9.00 bis 13.00 Uhr oder 17.00 bis 21.00 Uhr, jeden Mittwoch außer an Feiertagen 

Anmeldung: Die Grüne Schule – www.hafn.de

Martina Beenck - Heilpraktikerin
Heilpraktikerberuf in Gefahr – Gutachten

Heilpraktikerberuf in Gefahr – Gutachten

Der Heilpraktikerberuf – wie geht es weiter

Liebe Patienten, liebe Mitmenschen,

der Beruf des Heilpraktikers in seiner jetzigen Form ist gefährdet.
Das Gesundheitsministerium hat Ende 2019 ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben, um zu klären, ob und in welcher Form der Heilpraktiker in unserer Gesellschaft weiter existieren darf.

Informationen finden Sie hier bei der Gesamtkonferenz-Heilpraktiker.

Ich spreche mich für den Erhalt des Heilpraktikerberufes aus.
Als praktizierende Heilpraktikerin – seit 26 Jahren – bestreite ich mit der Ausübung meines Berufes meinen Lebensunterhalt und den meines Sohnes.
Viele Heilpraktiker wären in ihrer Existenz gefährdet, wenn sie ihren Beruf nicht mehr ausüben könnten.
Sie / meine Patienten erwarten von mir ein differenziertes medizinisches Wissen, einen großen Erfahrungsschatz, Kompetenz, Empathie und vor allem Zeit. Genau diese Erwartungen werden in unseren Heilpraktikerpraxen erfüllt.
In unserer Verantwortung liegt es, uns ständig weiter zu bilden, wir tun dies aus Überzeugung und aus Leidenschaft zu unserem Beruf. Ich habe mich in den 26 Jahren ausbilden lassen in Osteopathie, Homöopathie, Pflanzenheilkunde, Ohrakupunktur, Blutlaboruntersuchungen, tiefenpsychologischer Körpertherapie und vielem mehr.
Ich sehe uns Heilpraktiker als große Stütze in der Gesellschaft, die sich Zeit nehmen für die Behandlung Ihrer Patienten und ich denke aus diesem Grund werden wir häufig aufgesucht.
In erster Linie werden die Patienten bei uns beraten, es geht um die Aufklärung einer selbstverantwortlichen Lebensführung mit gesunder Ernährung, Stressreduktion und körperlicher Betätigung.
Hinzu kommen therapeutische Maßnahmen, die eine lange Tradition in unserer Gesellschaft haben. Diese naturheilkundlichen und osteopathischen Behandlungen sehen wir als Ergänzung zur Schulmedizin, sie nehmen einen einen hohen Stellenwert ein und unterstützen uns nachweislich in unserer Gesundheit und Lebensfreude.
Als Heilpraktiker sind wir in der Lage verantwortungsvoll zu entscheiden, wo unsere Grenzen liegen, wenn es um die Gesundheit unserer Patienten geht.
Wir sind ein Glied in der „Gesundheitswirtschaft“, sollten wir wegbrechen, dann werden Apotheken und naturheilkundliche „Pharma-Firmen“ deutlich weniger Umsatz machen und viele Mitarbeiter müssten entlassen werden.
Bei den Hausärzten würde der Patienten-Andrang weiter steigen, das heißt noch mehr Patienten in der gleichen Zeit behandeln.
Unsere Praxen tragen gesamtwirtschaftlich zu großen Steuereinnahmen bei.
Als erfahrene langjährige Dozentin an der Hamburger Heilpraktikerschule „Die grüne Schule“ kann ich die hochqualifizierte Ausbildung an unserer Schule bestätigen.
Ein deutschlandweites Curriculum ist die Voraussetzung für eine gute, umfangreiche Heilpraktikerausbildung. Die Prüfung sollte neben der Abfrage des theoretischen Wissens auch eine praktische Prüfung beinhalten. 

Als freie Menschen möchten Sie / meine Patienten sich weiterhin entscheiden, welche Art der Therapiemethode Sie bei der Heilpraktikerin / dem Heilpraktiker Ihrer Wahl in Anspruch nehmen. Dafür setze ich mich ein. 

Ihre Martina Beenck

Blutdruck senken

Den Blutdruck senken mit der ganzheitlichen Bluthochdrucktherapie

Den essentiellen Bluthochdruck senken mit Naturheilkunde, der Erfolg zeigt sich nicht nur an den Blutdruckwerten sondern auch am positiven Gesamtbefinden des Patienten und seiner gesteigerten Vitalität.

Die naturheilkundliche Behandlung des Bluthochdruckblutdruck senken
patienten basiert auf einer ausführliche Ursachenforschung.
Die Diagnostik umfasst eine Anamnese (eine umfangreiche
Befragung zum Gesundheitszustand), eine Augendiagnose,
eine körperliche Untersuchung sowie Blutuntersuchungen.

Anhand der Untersuchungsergebnisse wird dem Patienten
ein individuelles Behandlungskonzept für eine sanfte
Senkung des Blutdrucks vorgestellt.ausdauersport Es kann folgende
Therapiemethoden beinhalten: Osteopathie, Bioresonanz-
therapie
Ohrakupunktur, Injektionen
mit
 homöopathischen Komplexmitteln, Homöopathie,
Pflanzenheilkunde, OrdnungstherapieErnährungs-
umstellung zur Gewichtsreduktion, Ausdauersport
zum Stressabbau und zur Gewichtsabnahme.

Osteopathie bei Bluthochdruck … mehr

Die bisher eingenommenen blutdrucksenkenden
Medikamente werden während der ganzheitlichen
Therapie weiter eingenommen, da ein plötzlichesstressabbau
Absetzen zu Blutdruckentgleisungen führen kann.
Zusammen mit dem Hausarzt wird die Medikation ent-
sprechend der Werte auf Dauer reduziert und gegeben-
falls ausgeschlichen, dies setzt jedoch ein hohes Maß an
Eigenverantwortlichkeit und Mitarbeit des Patienten
voraus und ist abhängig von einer eventuell bestehenden
Grunderkrankung.

Die erfolgreiche Blutdrucktherapie zeigt sich nicht nur
an den Blutdruckwerten, sondern auch am positiven
Gesamtbefinden des Patienten und seiner gesteigerten
Vitalität.

Hier finden Sie interessante Informationen zum Thema Blutdruck und Bluthochdruck senken … mehr

Blutdruck

Den Bluthochdruck senken

Aktuelle Studien zum Blutdruck bringen Verwirrungen um Zielblutdruckwerte

Den erhöhten Blutdruck senken mit einer naturheilkundlichen Therapie, der Erfolg zeigt sich nicht nur an den Blutdruckwerten, sondern auch am positiven Gesamtbefinden des Patienten und seiner gesteigerten Vitalität.

Hier finden Sie interessante Fakten zum Thema Blutdruck senken,
was ist Bluthochdruck / Hypertonie, warum gab es früher den Begriff
Erfordernishochdruck, welche Risikofaktoren führen zum hohen
Blutdruck, wie erkenne ich einen erhöhten Blutdruck, welche
Therapiemöglichkeiten gibt es, welche blutdrucksenkenden
Medikamente werden verschrieben und wie kann ich meinen
Blutdruck mit einer naturheilkundlichen Therapie und durch
einen gesunden Lebensstil dauerhaft senken.

Der Blutdruck-Rhythmus

Der Tag-Nacht-Rhythmus des Blutdrucks hat Konsequenzen für die Diagnose und Medikation
der Hypertonie. Der Blutdruck hat nachts zwischen 1.00 und 3.00 Uhr seinen tiefsten Wert,
zum Morgen hin steigt er dann erst zügig an bis 7.00 Uhr, der weitere Anstieg erfolgt
kontinuierlich bis 12.00, ab 16.00 Uhr fällt der Blutdruck ab, um 20.00 geht er nochmal bis
22.00 Uhr hoch, um sich dann nachts mit niedrigen Blutdruckwerten zu erholen.
Das Abgreifen einiger Spitzenwerte oder eine einmalige Blutdruckmessung beim Arzt, gern
vormittags, wo der Blutdruck einen relativ hohen Wert hat, berücksichtigt jedoch nicht
den rhythmischen Verlauf und sollte nie Basis einer blutdrucksenkenden Therapie sein.
Ausschlaggebend für die Therapie sollte eine 24-Stunden-Messung sein. Entsprechend der
tages- und nachtabhängigen Höchstwerte sollten dann gezielt blutdrucksenkende
Medikamente eingenommen werden.
Weitere Fehlerquellen beim Blutdruckmessen sind eine erhöhte Erwartungsspannung des
Patienten mit „Weißkittelhypertonie“, die Breite der Blutdruckmanschette sollte dem Arm
angepasst sein, die Lage des Patienten ist von großer Bedeutung und interessanterweise
belegen Studien, dass der diastolische Druck mit dem Alter des Arztes steigt (entsprechend
der Zunahme seine Schwerhörigkeit).

Bluthochdruckwerte

Bluthochdruck sind andauernd erhöhte Blutdruckwerte. Der obere Wert oder auch systolischer Wert genannt beschreibt die Kraft des Herzens, die aufgewendet wird, um das Blut in den Körperkreislauf zu pumpen, der erhöhte Wert liegt über  140 mmHg. Der diastolische oder untere  Wert liegt bei über  90 mmHg, er beschreibt den Druck im arteriellen Gefäßsystem.
Die Grenzwerthypertonie beinhaltet Werte zwischen 140-160 / 90-95 mmHg.
Früher existierte der Begriff Alters- oder Erfordernishochdruck, er setzte sich wie folgt zusammen „Lebensalter +100“.  Diese Werte sind heute nicht erstrebenswert, da die daraus resultierenden Blutdruckwerte zu hoch sind. Hintergrund des Erfordernishochdrucks war das Wissen um die Arteriosklerose im Alter, denn durch Ablagerungen in der Gefäßwand und die dadurch bedingten Verengungen der Gefäße, muss unweigerlich der Druck in der Pumpe, dem Herzen, erhöht werden, weil sonst der Druck in der Peripherie wie z.B. im Kopf nicht mehr ausreicht, um hier die Durchblutung zu gewährleisten. Entsprechend neuster Studien kann sich ein zu stark gesenkter Blutdruck gesundheitsschädlich auswirken. Folgen sind TIA / Transitorische Ischämische Attacken mit neurologischen Ausfällen, hinzu kommen Schwindel mit Gefahr von Unfällen und Stürzen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Herzleiden und Niereninsuffizienz. Aufgrund von starken blutdrucksenkenden Medikamenten im Alter wird zwar das Herz entlastet, das Gehirn aber nicht mehr ausreichend durchbluten.

Bluthochdruck – Ursachen

Der Bluthochdruck wird aufgrund verschiedener Ursachen eingeteilt in die primäre (essentielle) Hypertonie, die sekundäre Hypertonie, die maligne Hypertonie und die hypertensive Krise.

Eine einmalige Messung des Blutdrucks, bei der erhöhte Werte festgestellt wurden, sollte eine genaue Untersuchung des Patienten zur Folge haben. Hinter dem Symptom Bluthochdruck kann sich eine Erkrankung verbergen, die differentialdiagnostisch abgeklärt werden muss. In der Praxis muss ich feststellen, dass gründliche Untersuchungen aufgrund der Diagnose „essentielle Hypertonie“ ausbleiben.

Die primäre (essentielle) Hypertonie

Der essentielle Bluthochdruck besteht bei mehr als 90% der Fälle, die Ursachen sind unbekannt. Hauptrisikofaktoren sind 1. die genetische Disposition und 2. Störungen im Wasser-Salz-Haushalt.

Weitere Risikofaktoren sind:

  • Stress, denn der Sympathikus, der Teil des vegetativen Nervensystems der eine erhöhte Leistungsbereitschaft des Körpers einleitet, bereitet den Organismus auf eine außergewöhnliche Anstrengung vor. Er erweitert die Herzkranzgefäße und die Lungengefäße, steigert die Kontraktionskraft und erhöht die Herzfrequenz. Der Blutdruck steigt.
    Adrenalin, das Stresshormon, ist ein Gegenspieler zum Insulin, das heißt bei starker Anspannung wird der Blutzucker nicht in die Zellen geschleust, dies führt zu einer diabetischen Stoffwechsellage.
  • Übergewicht / Adipositas, gerade durch eine Insulinresistenz mit Anstieg des Insulins im Blut / Hyperinsulinämie kommt es zur vermehrten Wasser- und Salzretention in der Niere, das Blutvolumen steigt und damit auch der Druck im Herzen und in den Gefäßen.
  • Übersäuerung, denn der Körper versucht die Säureausscheidung über H⁺-Protonen, zulasten von Na⁺ zu erhöhen → Na⁺ bleibt zurück → Bluthochdruck
  • Genussgifte: Kaffee, Nikotin, Lakritze, Alkohol; bei dem täglichen „Genuß“ von 60 g reinem Alkohol (in ca. 0,5 l Wein oder 1 – 1,5 l Bier)  steigt der Blutdruck systolisch um 5-10 mmHg und diastolisch um 2-6 mmHg
  • Medikamente: Ovulationshemmer / die Pille, Glukokortikoide / Cortison, Schilddrüsenhormone, Antirheumatika, Psychopharmaka
  • Schwermetallbelastung: Amalgam, denn Quecksilbervergiftungen können zu starken Blutdruckschwankungen, zu Bluthochdruck, Herzklopfen und Herzrhythmusstörungen führen, die in der Regel nicht auf blutdrucksenkende Medikamente ansprechen.

Sekundärer Bluthochdruck

Sekundärer Bluthochdruck findet sich bei weniger als 10 % der Bluthochdruckpatienten.

  • Renale Hypertonie / weißer Hochdruck: chronische Entzündung des Nierenbeckens, chronische Entzündung der Nierenkörperchen, diabetische Glomerulosklerose (durch Diabetes mellitus), Nierenarterienstenose
  • Endokrine Hypertonie: Schilddrüsenüberfunktion, Hyperaldosteronismus (übermäßige Sekretion von Aldosteron aus der Nebennierenrinde), Phäochromozytom, Cushing-Syndrom, Hyperparathyroidismus, Akromegalie, reninproduzierenden Tumoren
  • Schwangerschaftshypertonie / Gestose mit Wassereinlagerungen, Eiweißverlustniere, Bluthochdruck durch generalisierte Mikrozirkulationsstörungen
  • Medikamentös induzierte Hypertonie
  • Kardiovaskulär bedingte Hypertonie: Aortensklerose, Aortenisthmusstenose
  • Neurogen bedingte Hypertonie: Hirndrucksteigerung, Hirntumoren, erhöhter Sympathikotonus

Bluthochdruck – Symptome

Patienten mit essentiellem Hochdruck haben lange Zeit überhaupt keine Beschwerden. Bei Patienten mit sekundärer Hochdruck bestehen zusätzlich die Symptome der Grunderkrankung.
Weitere Symptome sind Kopfdruck oder Kopfschmerzen im Laufe des Tages nachlassend, Herzklopfen, Herzrasen, Schwindel, Ohrensausen, Schweißausbrüche, Atemnot bei Belastung, rote Gesichtsfarbe oder Blässe, Nasenbluten und herabgesetzte Leistungsfähigkeit.

Bluthochdruck – Komplikationen

Komplikationen, hervorgerufen durch Bluthochdruck sind in den Gefäßen:  Arteriosklerose, AVK, im Herzen: Herzinfarkt, Angina Pectoris, Herzvergrößerung und Herzinsuffizienz,  plötzlicher Herztod, im Gehirn: Schlaganfall bedingt durch arteriosklerotische Minderdurchblutung oder durch eine Gehirnblutung, im Auge: Stauungspapille, Netzhautablösung bis hin zur völligen Erblindung, in den Nieren: Nephrosklerose bis hin zur Schrumpfniere mit Niereninsuffizienz und Nierenversagen

Blutdrucksenkende Medikamente

Betablocker, Alphablocker (hemmen Rezeptoren in den Gefäßen), Calciumantagonisten, Diuretika, ACE-Hemmer (Angiotensin-Converting-Enzym), Angiotensin -II-Antagonisten / Sartane (hemmen die Wirkung von A-II am Rezeptor)

Folgen der Blutdrucksenker können sein

  • Blut wird verdickt → Harnsäure, Cholesterin, Zucker, Hämatokrit, Viskosität ↑
    → Schlaganfall
  • Druck in den Gefäßen ↓ →  das langsam fließende Blut gerinnt und Gefäße „fallen zusammen“ → Gefäßverschluss → TIA
  • Diuretika schwemmen Kalium (für das Ruhepotential der Nerven) aus
    → Herzrhythmusstörungen

Die ganzheitliche Blutdrucktherapie

Die naturheilkundliche Behandlung des Bluthochdruckpatienten basiert auf einer ausführlichen Ursachenforschung, sie umfasst eine Anamnese (eine umfangreiche Befragung zum Gesundheitszustand), eine körperliche Untersuchung, eine Augendiagnose sowie eine Blutlaboruntersuchung.

Anhand der Untersuchungsergebnisse wird dem Patienten ein individuelles Behandlungskonzept für eine sanfte Senkung des Blutdrucks vorgestellt. Es kann folgende Therapiemethoden beinhalten: Osteopathie, Bioresonanztherapie, Ohrakupunktur, Eigenbluttherapie, Injektionen mit homöopathischen Komplexmitteln, Homöopathie, Pflanzenheilkunde, Ordnungstherapie, Ernährungsumstellung zur Gewichtsreduktion, Ausdauersport zum Stressabbau und zur Gewichtsabnahme.
Die bisher eingenommenen blutdrucksenkenden Medikamente werden während der ganzheitlichen Therapie weiter eingenommen, da ein plötzliches Absetzen zu Blutdruckentgleisungen führen kann. Zusammen mit dem Hausarzt wird die Medikation auf Dauer reduziert und gegebenfalls ausgeschlichen, dies setzt jedoch ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit und Mitarbeit des Patienten voraus.

Die erfolgreiche Blutdrucktherapie zeigt sich nicht nur an den Blutdruckwerten, sondern auch am positiven Gesamtbefinden des Patienten und seiner gesteigerten Vitalität.

Die maligne Hypertonie – der diastolische Wert beträgt ≥ 120-130 mmHg – und die Folgen

  • Hochgradige Veränderungen des Augenhintergrunds
  • Aufgehobener Tag-Nacht-Rhythmus des Blutdrucks
  • Nierenversagen
  • Rasch fortschreitendes Multiorganversagen in 2-5 Jahren

Bluthochdruckkrise / Hypertensive Krise

Es treten anfallsweise extrem hohe Blutdruckwerte über 230/120 mmHg auf. Es handelt sich um einen schwerer Notfall mit Lebensgefahr !!! Folgen der Bluthochdruckkrise sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Bewusstseinseintrübung, Sehstörungen, neurologische Ausfälle (z.B. Sprachstörungen), instabile Angina Pectoris (jeder neu auftretende oder sich verschlimmernder Angina Pectoris Anfall), erhöhte Wahrscheinlichkeit eines Schlaganfalls.
Der Verlauf erfolgt in Stadien:  1. ohne Organveränderungen, 2. Organbeteiligung mit Linksherzvergrößerung, geringe Veränderungen der Netzhaut, geringe Nierenschäden (Eiweißverlustniere), 3. hypertone Organschäden, Linksherzinsuffizienz, Veränderungen der Netzhaut, Nierenversagen